Die postakute Rehabilitation zu Hause nach einer Hüftoperation stellt eine kritische Versorgungslücke dar: Während das altersorthopädische Co-Management im Akutspital etabliert ist, fehlt es an einem strukturierten, multimodalen Rehabilitationspfad für ältere Patient*innen nach dem Spital im häuslichen Umfeld.
Das Projekt GRIMSEL adressiert diese Lücken durch die Implementierung eines 12-wöchigen multimodalen Rehabilitationsprogramms, das eine individualisierte Physiotherapie über eine KI-gestützte Applikation (Akina) mit einem multimodalen Management unter der Leitung der Altersorthopädie kombiniert.
Das Ziel ist es zu untersuchen, ob ein 12-wöchiges, digital unterstütztes, multimodales Rehabilitationsprogramm daheim der Routinebehandlung im Hinblick auf den Erhalt der funktionellen Selbstständigkeit bei Patient*innen nach einer Hüftoperation nicht unterlegen (non-inferior) ist.
Investigator-initiated, open-label, randomisierte klinische Nicht-Unterlegenheitsstudie (Non-Inferiority-trial).
Zu Hause lebende Erwachsene im Alter von 55 bis 80 Jahren, die wegen einer Hüftoperation mit nachfolgend erlaubter Vollbelastung im Universitätsspital Bern hospitalisiert sind.
Die Rehabilitation daheim bietet voraussichtlich Vorteile für Betroffene wie auch die Gesellschaft. Das Projekt GRIMSEL prüft, ob und in welchem Umfang sie zutreffen.
Die aktuelle Routinebehandlung (ambulante Physiotherapie oder Rehabilitation) wird durch die demografische Entwicklung zunehmend vor Herausforderungen gestellt. Diese Studie adressiert diese systemischen Lücken durch: